Brasilien. Rio-Pokal. Frauen
Der Rio-Pokal der Frauen ist ein renommiertes regionales Turnier im Bundesstaat Rio de Janeiro, Brasilien, organisiert von der Staatsfußballföderation (FERJ). Er versammelt führende Frauenteams der Region und bietet mit brasilianischem Offensivfußballball pure Spannung. Das Turnier dient als Sprungbrett für Talente und Vorbereitung auf nationale Wettbewerbe wie die Brasileirão Feminino.
Geschichte und Gründung
Entstanden in den frühen 2010ern nach den CBF-Reformen 2012, startete die erste Auflage 2013 mit Duque de Caxias als Sieger. Giganten wie Flamengo und Vasco da Gama herrschen, doch Underdogs sorgen für Überraschungen. Der 2020er-Finale, pandemiebedingt unterbrochen und mit Botafogos Triumph fortgesetzt, ist legendär. Wissenswert: 2018 schoss ein 'Goldtor' im Halbfinale Red Bull Bragantino ins Finale und unterstrich den Wettbewerb.
Turnierformat
K.o.-System mit Runden ab Achtelfinale bis Finale, 16–20 Teams aus dem Staat, Heimspiele mit möglichen Wiederholungen bei Unentschieden. Saison März bis Juni, parallel zum Männer-Carioca. Neu: Gruppenphase für Top-8 vor Play-offs für mehr Action.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel, Höchststand 4,1 im 2022 durch offene Kämpfe. Rekordtorjägerin Zaira (45 für Flamengo in 5 Jahren), gefolgt von Jamilly (32 für Vasco). Stars: Bruna Blanchetti (Botafogo, 15 Assists 2023); Gabriela Jax mit viralen Dribblings vs. Fluminense; Torhüterin Barbara (Portuguesa, 78% Paraden 2021). Talente wie Dayane de Oliveira (Hattrick-Finale 2019, dann Santos) erstrahlen hier.