Brasilien. Copa Mato-Grossense

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Der Copa Mato-Grossense ist ein regionales Fußballturnier im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso im westlichen Amazonasgebiet. Es vereint lokale Vereine wie Operário und Vilaure und bietet eine Plattform für den Fußballsport in abgelegenen Regionen fernab von Rio und São Paulo, mit Spielen auf bescheidenen Plätzen unter sengender Sonne.

Geschichte und Gründung

Das Turnier startete Anfang der 2000er durch den Fußballverband von Mato Grosso (FMF); Operário aus Várzea Grande gewann 2003 die Première. Die 2010er brachten Erweiterungen auf 16 Teams und Play-offs. Ikonisch: Das 2018-Finale, Sorocaba siegte 4:3 im Elfmeterschießen nach 3:3 gegen Araguaiana vor 5000 Zuschauern – Rekord im Staat. COVID pausierte 2020, 2021 triumphierte Noite de Morais.

Turnierformat

Gruppenphase mit 12-16 Teams in zwei Gruppen à 6-8, Beste steigen in Viertelfinals, Halbfinals und Neutralplatz-Finale auf. Von Februar bis Mai am Wochenende, mit Auswärtstorregel und Wechselbeschränkungen. 2024 kam Streaming hinzu.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, Höhepunkte in Derbys wie Matutu. Top-Torschützen: Rafael Papayan (25 für Operário, 2015-2019), Diogo Pires (19 2022 für Vilaure). Stars: Klebinho (12 Assists 2012), Lucas Mateus (jetzt Cruzeiro). Führt Talente in Série C/D.