Brasilien. Copa Santa Catarina
Der Santa-Catarina-Staats-Pokal ist ein renommiertes regionales Fußballturnier in Brasilien, das jährlich unter Vereinen aus dem Bundesstaat Santa Catarina ausgetragen wird. Es bietet lokalen Teams eine wichtige Bühne, um Erfahrung zu sammeln, Scouts anzuziehen und um einen Pokal zu kämpfen, der in der Fußballkultur Südbrasiliens hoch geschätzt wird. Das Turnier verbindet Fan-Leidenschaft mit taktischer Reife und sorgt oft für Überraschungen.
Geschichte und Gründung
Die Geschichte reicht in die Mitte des 20. Jahrhunderts zurück, erste Ausgaben in den 1960er Jahren zur Stärkung des lokalen Fußballs gegenüber Rio und São Paulo. Avaí und Figueirense aus Florianópolis dominieren mit je rund 10 Titeln. Unvergessen: 1988 brach Joinville die Vorherrschaft der Hauptstadt im dramatischen Finale. Die 2010er brachten Reformen mit mehr Teams aus unteren Ligen, was die Konkurrenz steigerte. COVID-19 bedrohte 2020, doch es ging mit Sicherheitsmaßnahmen weiter.
Turnierformat
Das Format umfasst eine Gruppenphase (4–6 Teams pro Gruppe), aus der die Besten in die K.o.-Runde (Viertelfinale, Halbfinale, Hin- und Rückspiel-Finale) vorrücken. 8–12 Clubs aus Serie A, B, C des Staates plus Gäste. Heim- und Auswärtsspiele sorgen für Spannung. Seit 2022 VAR in wichtigen Matches für mehr Fairness.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,4 Tore pro Spiel, Fokus auf Konter und Standards. Top-Torschützen: Wellington (Figueirense, 25 Karriere-Tore), Cláudio (Avaí, 22). Stars: Rodrigo Rothenberger (Dribbel-Künstler Figueirense), Rafael Ratao (Strafstoß-Spezialist Joinville). Talente wie Everton Soares gingen nach Europa. Derbys in Florianópolis sind Feuerwerke.