Brasilianische Meisterschaft. Liga Catarinense
Der Campeonato Catarinense ist das jährliche Highlight für Profivereine im brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina. Als eines der 27 Staatsmeisterschaften dient er als Einstieg in nationale Wettbewerbe wie den Copa do Brasil und die Série D. Mit den stärksten Teams der Region bietet er actionreichen Fußball mit torgefährdeten Angriffen und leidenschaftlichen Fans. Jüngste Änderungen steigern die Spannung und Attraktivität.
Geschichte und Gründung
Die Liga hat über 100 Jahre Tradition — der erste Wettbewerb fand 1924 als Liga Catarinense de Desportos statt. Frühe Dominanz zeigten Florainópolis-Klubs wie Avaí und Figueirense, später stießen Provinzteams hinzu. Wichtige Ereignisse: Figueirenses erster von 19 Titeln 1976, Chapecoenses Triumph 2020 nach dem Absturz 2016. Highlight: Das 'Clássico do Vale'-Derby der 1980er mit 30.000 Zuschauern. Playoff-Einführung in den 2000ern brachte mehr Dramatik.
Turnierformat
Format: reguläre Saison mit 10–12 Teams in Ein- oder Doppelrunde, gefolgt von Playoffs — Viertelfinale, Halbfinale und Zweitrundendoppel-Finale. Top-4 profitieren von Vorteilen. Sieger qualifizieren sich für Copa do Brasil, Beste für Série D/C. 2023: 12 Teams, 66 Spiele. Die FCF passt Regeln jährlich an.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8–3,2 Tore pro Spiel dank technischer Stürmer. Rekordtorjäger Delsio (136 für Figueirense, 1970er-80er). Aktuell: Ronaldo (2022, Chapecoense), Hansen (2023). Stars: Everaldo (Avaí-Legende), Paulo Baumgarten (Figueirense), Rodrigo Nestor, Pero. Viele Talente wie früher Rafael Marquez gingen nach Europa.