Brasilianische Meisterschaft. Serie D

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Die brasilianische Meisterschaft Serie D ist die vierte Liga in der Hierarchie des brasilianischen Fußballs und umfasst 64 Teams aus allen Regionen. Sie dient als Sprungbrett für ehrgeizige Vereine, die in die Serie C aufsteigen wollen, und spiegelt das lebendige Auf- und Abstiegssystem wider, das den brasilianischen Fußball so spannend macht.

Geschichte und Gründung

Eingeführt 2009 von der CBF zur Umstrukturierung der unteren Ligen, ersetzte Serie D regionale Turniere. Erste Meister: São Raimundo (2009), dann Guarany de Sobral (2010). Highlight: 2013 erreichte Underdog Globo FC aus Rio Grande do Norte das Finale. Trotz Pandemie 2020 mit verkürzter Saison erholte sie sich rasch. Viele Stars wie junger Diego Costa starteten hier.

Turnierformat

64 Clubs in 8 Gruppen à 8 Teams. Gruppenphase: Einfacher Rundenturnier (14 Spiele). Beste zwei pro Gruppe (16 Teams) in Play-offs: Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale, Finale — alle Hin- und Rückspiele. Sieger steigt direkt in Serie C auf; Zweiter in Play-off. Saison: April/Mai bis November.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,4 Tore pro Spiel, dominiert von Standards und Kontern. Rekordtorschützen: Rafael Ramos (25 für Alecrim 2010), Murillo (23 für São Raimundo). Stars: Everaldo Silva (Botafogo-PB), Wagner Reynaldo (Santa Cruz). Entdeckte Talente wie Renan Caldeira oder Diego Souza. Roher, physischer Fußball mit brasilianischem Geschick.