Brasilien. Campeonato Amazonense. Série B

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Der Campeonato Amazonense Série B ist die zweite Staffel der Fußball-Meisterschaft des brasilianischen Bundesstaates Amazonas mit Teams aus Manaus und umliegenden Gemeinden. Er dient als Sprungbrett für ambitionierte Vereine, die in die Staats-Elite aufsteigen und Scouts größerer Ligen anziehen wollen. Unter tropischer Hitze und auf Plätzen unterschiedlicher Qualität werden Spiele zu harten Überlebenskampf, die die körperliche Fitness und taktische Flexibilität der Teams betonen.

Geschichte und Gründung

Die Geschichte des Campeonato Amazonense Série B reicht in die 2000er Jahre zurück, als Amazonas den Fußball in der Peripherie fördern wollte. Die erste offizielle Austragung fand 2009 statt, seit 2012 organisiert von der Federação Amazonense de Futebol. Ein Highlight war 2018, als Manicoré FC sensationell den Titel holte und Favoriten im Finale 3:2 besiegte. 2020 wurde das Turnier durch die Pandemie verkürzt, produzierte aber neue Talente. Vereine wie Atlético Rio Negro Clube stiegen aus Série B in Série A auf und belebten den regionalen Fußball.

Turnierformat

Im Format spielen 8–10 Teams eine einfache Kreisrunde, jedes Team zu Hause und auswärts gegeneinander. Die zwei Besten steigen direkt in Série A auf, Platz 3 und 4 kämpfen im Play-off um den verbleibenden Platz. Abstieg in die dritte Liga ist selten, aber möglich. Die Saison läuft von Januar bis April im Trockenzeitraum, um Überschwemmungen zu vermeiden.

Interessante Fakten

Die Torquote ist hoch mit durchschnittlich 2,8–3,2 Toren pro Spiel dank offener Partien und schwacher Abwehr. Rekordtorjäger ist Marcinho von Nacional U20 mit 14 Treffern 2019. Herausragende Spieler sind Wagner Liber von Fast Clube mit seinen Dribblings und Standards 2022 sowie Rafael Silva von Manaus FC mit 11 Toren beim Aufstieg. Junge Talente wie der 19-jährige João Pedro von Humaitá wechseln oft in Série A oder Série C Brasiliens, machen die Liga zur Wiege amazonischen Fußballs.