Brasilianische Meisterschaft. Amazonense

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Der Campeonato Amazonense, die Amazonas-Staatsmeisterschaft, ist eines der nördlichsten und lebendigsten regionalen Turniere im brasilianischen Fußball. Aus dem Bundesstaat Amazonas, vereint er Vereine aus Manaus und Umgebung, wo Regenwald und Stadien aufeinandertreffen. Spiele finden oft unter tropischen Regengüssen statt, mit Fans, die ein echtes Fest schaffen.

Geschichte und Gründung

Gestartet 1956, hat das Turnier Höhen und Tiefen erlebt. Nacional-AM dominiert mit über 30 Titeln seit den 1970ern. Ikonisch: Fast Clubes Sieg 1985. Finanzkrisen in den 2000ern wurden überwunden. 2018 erreichte Manaus FC das Finale und erregte nationale Aufmerksamkeit. Über 60 Ausgaben markieren eine farbenfrohe Geschichte.

Turnierformat

Format: Gruppenphase mit 8-10 Teams in Pools, dann Play-offs mit Viertelfinals, Halbfinals und Finale. Sieger qualifiziert sich für Copa do Brasil und Serie D. Von Januar bis April, um Regenzeit zu meiden, mit Abstiegsspielen in Neuzeit.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,5-3 Tore pro Spiel, mit Fokus auf Konter wegen Hitze. Rekordschütze Vasco mit 200+ für Nacional (70er-80er). Stars: Thiago Potker (von Manaus zur Serie A), Everaldo Santos (Fast Clube). Aktuell: Felipe Marques (15 Tore 2022, Nacional), Torwart Matheus Lemos (Manaus). Berühmt für Überraschungen wie Princesa do Solimões 2014.