Brasilianische Meisterschaft. Alagoano U-23-Liga
Regionales Jugendfußballturnier im Bundesstaat Alagoas, Brasilien, für Mannschaften bis U-23. Es ist ein zentraler Bestandteil des brasilianischen Nachwuchssystems, in dem junge Talente lokaler Vereine um den Titel und den Aufstieg in nationale Strukturen kämpfen.
Geschichte und Gründung
Die Liga startete Anfang der 2010er durch den Alagoas-Fußballverband (FFAL), um Jugendliche zu fördern. CSA gewann den ersten Titel 2012 und dominierte die Anfangsjahre. Ein Manipulationsskandal 2018 führte zu Reformen. Bekannt: Spieler wie Vítinho, der in die Série A aufstieg. Während der Pandemie 2020 wurde das Format gekürzt, 2022 kehrte es mit 10 Teams zurück.
Turnierformat
Jährlich von Januar bis April im Round-Robin-Format mit 8-12 Teams aus Alagoas. Die besten zwei spielen das Finale; Playoff-Verlierer um Plätze 3-6. Spiele auf Stadien wie Rei Pelé in Maceió (20.000 Plätze). 2023 kam ein Play-in für Neulinge hinzu.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, typisch brasilianischer Offensivfußball. Top-Torschützen: Leandro (CRB, 18 Tore 2022), Matheus (ASA, 15 Tore 2021). Stars: Mittelfeldspieler Gabriel Pena (CSA, nun Série B), Stürmer Diogo Alves (nach Europa). Stark in flotten Flügelspielern und technischen Spielmachern.