Belgischer Pokal
Der Belgischer Pokal ist der nationale Ausscheidungswettbewerb, organisiert vom Königlichen Belgischen Fußballverband. Er vereint Klubs aller Ligen, von der Pro League bis zu Amateurteams, und ist bekannt für Überraschungssiege und packende Duelle.
Geschichte und Gründung
Gegründet 1968 als Beker van België, löste er regionale Pokale ab. Erster Sieger: Anderlecht. Highlights: KRC Genks 1973-Finalsieg gegen Anderlecht. Standard Lüttich führt mit 10 Titeln, Anderlecht hat 9. Weltkriege unterbrachen ihn; 2020 gewann Antwerpen pandemiebedingt ohne Finale. Ikonische Spiele wie Club Brügges 6:2 gegen Gent 2010 prägen die Geschichte.
Turnierformat
Ausscheidungssystem mit Einzelfinalspielen, über 200 Teilnehmer aus allen Divisionen. Frühe Runden von Sommer bis Herbst; Topklubs starten im Sechzehntelfinale. Bei Gleichstand Verlängerung und Elfmeterschießen. Das Finale findet neutral, oft im König-Baudouin-Stadion in Brüssel statt.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, bis zu 4 in Vorqualis. Rekordtorschützen: Joseph Alexandre (10 Tore 1974/75, Racing Jet); Diego Jota (9, 2018/19). Stars wie Thibaut Courtois (Genk), Kevin De Bruyne (Genk) und Romelu Lukaku (Anderlecht) starteten hier. Ewiger Bester: Bernard Wesphael (28 Tore). Perfekte Bühne für Talente.