Weißrussischer Supercup. Frauen

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Der weißrussische Frauen-Supercup ist ein jährliches Duell, das die Saison im weißrussischen Frauenfußball einleitet. Darin treten der Vorjahressieger der nationalen Liga und der Pokalsieger an, was einen frühen Formcheck bietet und den Ton für das Jahr vorgibt. Seit den 2010er Jahren ist dieser Wettbewerb fester Bestandteil des Kalenders und unterstreicht das wachsende Interesse am Frauenfußball.

Geschichte und Gründung

Der Wettbewerb entstand Anfang der 2010er inmitten des Booms im Frauenfußball. Das erste offizielle Spiel 2012 gewann Minsk gegen Nadezhda-ZTL mit 3:1. Minsk dominiert seither mit 8 Siegen in Folge bis 2023. Hervorzuheben ist das 2019er-Match: Minsk zerlegte Dynamo-BSU 5:0. 2021 verschob die Pandemie das Spiel, doch Traditionen hielten stand. Im Jahr 2017 sicherte ein Last-Minute-Tor Minsks Sieg.

Turnierformat

Format: Ein einziges, spannungsgeladenes Spiel auf neutralem Boden oder beim Meister. 90 Minuten plus Verlängerung und Elfmeterschießen bei Bedarf. Terminus: Spätsommer oder Herbstbeginn vor Ligastart. Teilnehmer: Liga-Meister und Pokalsieger; bei Doppelsieg rückt Vizemeister nach.

Interessante Fakten

Durchschnittliche Torbelastung bei 3,5 pro Spiel, mit offensivem Stil. Top-Torschützinnen: Olga Mostovaya (Minsk) mit 5 Toren, Anna Kushek mit Glanzleistungen. Legenden wie Tatyana Markevich (mehrfache Titelträgerin) und Torhüterin Yulia Bondar. Aktuelle Stars wie Kristina Fomicheva sorgen mit Tempo und Technik für Unterhaltung.