Arten von Sportwetten: Einzelwette, Kombiwette und System
In der Praxis ist alles viel einfacher, als es scheint. Bei den meisten Wettanbietern kommen lediglich drei Hauptformate zum Einsatz: - Einzelwette - Kombiwette - Systemwette Diese Wettarten bilden die Grundlage für fast alle Wettscheine. Wenn man ihre Funktionsweise versteht, fällt es viel leichter, sich im Wettangebot zurechtzufinden.
Wenn jemand zum ersten Mal die Linie eines Buchmachers öffnet, sieht er Dutzende von Spielen und verschiedene Wettoptionen. Im Wettschein kann man auf ein einzelnes Ereignis setzen, mehrere Spiele kombinieren oder gleich eine ganze Wettkombination erstellen.
Deshalb stellt sich bei Einsteigern oft die Frage: Welche Arten von Sportwetten gibt es überhaupt und worin unterscheiden sie sich?
In der Praxis ist alles viel einfacher, als es auf den ersten Blick scheint. In den meisten Buchmacherbüros werden nur drei Hauptformate verwendet:
- Einzelwette
- Kombiwette
- System
Diese Wettarten bilden die Grundlage praktisch aller Wettscheine. Wenn man ihr Prinzip versteht, wird die Orientierung in der Linie deutlich leichter.
Einzelwette — die einfachste Wettart
Eine Einzelwette ist eine gewöhnliche Wette auf einen einzigen Ausgang eines Ereignisses. Der Spieler wählt ein Spiel aus und fügt es dem Wettschein hinzu. Das kann sein:
- Sieg einer Mannschaft
- Gesamttore
- Handicap
- individueller Wert
- jeder andere Markt, den der Buchmacher anbietet
Die Berechnung einer solchen Wette ist maximal einfach: Der Einsatz wird einfach mit der Quote multipliziert.
Berechnungsbeispiel
Angenommen, es wurde ein Spiel mit einer Quote von 1,90 gewählt. Einsatz: 1000 $
Wenn die Prognose richtig war, beträgt die Auszahlung:
1000 × 1.90 = 1900 $
Wenn der Tipp nicht aufgeht, ist die Wette vollständig verloren.
Die Einzelwette gilt als das einfachste und sicherste Wettformat. Die wichtigsten Vorteile:
- leicht verständliche Gewinnberechnung
- die Wette hängt nur von einem einzigen Ereignis ab
- das Wettbankroll lässt sich leichter kontrollieren
Deshalb bevorzugen viele Spieler, die regelmäßig wetten, Einzelwetten.
Was ist eine Kombiwette?
Eine Kombiwette ist eine kombinierte Wette, in der mehrere Ereignisse zusammengefasst werden. Die wichtigste Regel: Damit der Wettschein gewinnt, müssen alle ausgewählten Tipps eintreffen.
Das Hauptmerkmal einer Kombiwette ist die Multiplikation der Quoten.
So wird eine Kombiwette berechnet. Stellen wir uns vor, der Spieler hat drei Spiele ausgewählt:
- Spiel Nr. 1 — Quote 1,50
- Spiel Nr. 2 — Quote 1,70
- Spiel Nr. 3 — Quote 1,80
Die Gesamtquote wird so berechnet:
1.50 × 1.70 × 1.80 = 4.59
Wenn der Einsatz 1000 $ beträgt, ist der mögliche Gewinn:
1000 $ × 4.59 = 4590 $
Besonderheiten von Kombiwetten
Kombiwetten sind wegen der hohen Gesamtquote bei Spielern beliebt. Dieses Format hat jedoch auch seine Risiken.
Vorteile:
- man kann eine hohe Gesamtquote zusammenstellen
- der potenzielle Gewinn ist deutlich höher
- mehrere Prognosen lassen sich bequem kombinieren
Nachteile:
- ein verlorenes Ereignis zerstört den gesamten Wettschein
- die Gewinnwahrscheinlichkeit sinkt
Deshalb gilt die Kombiwette als riskanter als eine gewöhnliche Einzelwette.
System — eine kombinierte Wettart
Ein System ist ein komplexeres Wettformat. Im Kern handelt es sich um mehrere Kombiwetten, die in einem Wettschein zusammengefasst werden. Der Hauptunterschied des Systems ist die Möglichkeit, auch dann einen Gewinn zu erzielen, wenn ein Ereignis verloren geht.
Zuerst wählt der Spieler mehrere Ereignisse aus. Danach wird eine Kombination aus Kombiwetten gebildet.
Zum Beispiel: System 2 aus 3:
Das bedeutet:
- es wurden 3 Ereignisse ausgewählt
- es werden Kombiwetten aus jeweils zwei Ereignissen erstellt
Es ergeben sich folgende Kombinationen:
- Spiel 1 + Spiel 2
- Spiel 1 + Spiel 3
- Spiel 2 + Spiel 3
Wenn ein Tipp verliert, können die anderen Kombiwetten trotzdem noch einen Gewinn bringen.
Das System wird als eine Art Absicherung genutzt.
Vorteile:
- ein Teilgewinn ist möglich
- ein verlorenes Ereignis führt nicht immer zum vollständigen Verlust des Einsatzes
- Flexibilität bei der Zusammenstellung des Wettscheins
Nachteile:
- der Einsatz wird in mehrere Teile aufgeteilt
- der Gesamtgewinn kann niedriger sein als bei einer Kombiwette
Deshalb gilt das System als Kompromiss zwischen Einzelwette und Kombiwette.
Die wichtigsten Wettarten beim Buchmacher
Trotz der großen Anzahl an Märkten bleiben die wichtigsten Arten von Sportwetten bei allen Buchmachern gleich.
Zu den Grundformaten gehören:
- Einzelwette — eine einzelne Wette auf ein Ereignis
- Kombiwette — eine kombinierte Wette mit Multiplikation der Quoten
- System — mehrere Kombiwetten innerhalb eines Wettscheins
Diese Varianten werden in den meisten Wettstrategien verwendet.
Wann werden die verschiedenen Wettformate genutzt?
Spieler wählen die Art des Wettscheins je nach ihrer Strategie und ihrem Risikoniveau.
Am häufigsten werden folgende Ansätze verwendet:
Einzelwette
- für gezielte Prognosen
- für ein ruhigeres Spiel
Kombiwette
- wenn die Quote erhöht werden soll
- für kleinere Einsätze
System
- wenn mehrere Spiele ausgewählt wurden
- wenn man das Risiko senken möchte
Jedes Format hat seine eigenen Besonderheiten, daher hängt die Wahl von der konkreten Situation ab.
Fazit
Kurz gesagt: Die wichtigsten Wettarten bei Buchmachern sind Einzelwette, Kombiwette und System.
- Einzelwette — Wette auf ein einzelnes Ereignis
- Kombiwette — mehrere Spiele in einem Wettschein
- System — Kombination aus Kombiwetten
Das Verständnis dieser Formate hilft dabei, sich besser in der Linie zurechtzufinden und den Wettschein sinnvoll zusammenzustellen.
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